Einbruchschutz Fenster: So sichern Sie Ihr Eigenheim ab

einbruchschutzfensterIn Deutschland steigt die Zahl der Einbrüche stetig an. Alleine 2012 gab es einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von acht Prozent. Daher wird es immer wichtiger, das eigene Zuhause effektiv gegen Einbrecher abzusichern und dieser Einbruchschutz beginnt beim Fenster. Denn nach wie vor sind Einbrecher darauf aus, Fenster aufzuhebeln und sich so Zutritt zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Dabei unterscheidet man beim Einbruchschutz Fenster zwischen drei grundlegenden Varianten:

1. Mechanische Sicherung
2. Sicherung der Scheibe
3. Elektronische Sicherung

Einbruchschutz Fenster: Diese mechanischen Sicherungen kommen infrage

Nach wie vor werden viele Fenster mit einfachen Zapfen als Beschlag versehen. Stattdessen sollten Verbraucher aber auf Pilzkopfverriegelungen setzen. Diese Einbruchschutz Fenster sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, der Mehrpreis liegt aber im Schnitt nur bei etwa 40 Euro pro Flügel für ein Standardfenster. Diese Investition sollte man im Interesse der eigenen Sicherheit durchaus wagen.

Die Pilzkopfverriegelung besteht dabei aus zwei Einzelteilen, die sich jeweils flügel- und fensterseitig befinden. Beim Verschließen des Fensters verkrallen sie sich ineinander. Das Aufhebeln wird erschwert. Insbesondere bei umlaufend angebrachten Pilzkopfverriegelungen haben Einbrecher kaum mehr einen Angriffspunkt.

Zu den mechanischen Sicherungen beim Einbruchschutz Fenster gehören auch abschließbare Fenstergriffe. Sie stellen vor allem bei Fenstern und Terrassen- oder Balkontüren im Erdgeschoss ein absolutes „Muss“ dar. Diese abschließbaren Fenstergriffe lassen sich zum Großteil auch nachrüsten. Gleiches gilt für die Sicherheitsbeschläge mit Pilzkopfverriegelung. Allerdings sollte man den Einbau dem Fachmann überlassen, um auch wirklich die maximale Leistung der Einbruchsicherungen zu erreichen.

Einbruchschutz Fenster häufig mit Sicherung der Scheibe

Viele Einbruchschutz Fenster kommen auch mit einer speziellen Sicherung der Schiebe daher. Zwar ist es für Einbrecher grundsätzlich ein Leichtes, Fensterscheiben einzuschlagen und dann nach innen zu greifen, um das Fenster zu öffnen, allerdings geht das Einschlagen der Scheibe mit Lärm einher. Dieser wiederum zieht Aufmerksamkeit auf sich, die Einbrecher um jeden Preis verhindern wollen. Deshalb sind eingeschlagene Fensterscheiben bei Einbrüchen nur sehr selten zu finden.

Dennoch kann man die Scheibe entsprechend absichern. Dies gilt sogar für vorhandene Fenster, die mit einer nach DIN EN 356 geprüften Sicherheitsfolie nachgerüstet werden können. Diese Sicherheitsfolien sind hochtransparent und werden einfach von innen auf die Scheibe geklebt. Außerdem sind sie bestens erprobt, werden sie doch seit Jahren bereits in Schaufenstern von Ladengeschäften eingesetzt.

Bei neuen Ladengeschäften verlangt die Versicherung oftmals sogar, dass diese Sicherheitsfolien nachgerüstet werden. Durch sie wird es dem Einbrecher deutlich erschwert, die Scheibe einzuschlagen und sich Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.

Bei neuen Fenstern wird eine entsprechende Folie zwischen die einzelnen Scheiben gesetzt. Sie soll vor allem das Splittern des Glases und das Hineingreifen in den Innenraum verhindern.

Elektronische Sicherung zum Einbruchschutz

Zwar nicht als klassischer Einbruchschutz für Fenster, aber als Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zum Einbruchschutz kann die elektronische Sicherung bezeichnet werden. Die Rede ist von Alarmanlagen. Die meisten Modelle verfügen über Magnetschalter, die an Fenstern und Türen angebracht werden, so dass diese häufigsten Einstiege für Täter entsprechend gesichert werden. Die Schalter registrieren, ob die Fenster offen oder geschlossen sind und gibt es Abweichungen vom aktuellen Zustand, wird ein Alarm ausgelöst.

Schüco Fenster bereichern das Haus

schueco-fensterAuf der Suche nach neuen Fenstern, um die Wärmedämmung zu verbessern, mehr Licht ins Haus zu lassen oder einfach die alten, in die Jahre gekommen Fenster zu ersetzen, treffen Interessenten sehr häufig auf das Schüco Fenster, welches mit vielen Vorteilen besticht.

Wer sich etwa für das Schüco Fenster CT 70 mit einer Bautiefe von 70 mm im Rahmen entscheidet, kann damit nicht nur formschöne Fenster gestalten, sondern auch viel für die Wärmedämmung tun.

Schüco Fenster – Mehrfachkammern-System für optimale Wärmedämmung

Die meisten Schüco Fenster sind mit mehreren Kammern im Rahmen versehen. Diese ermöglichen eine höhere Bautiefe und sorgen so für zusätzliche Wärmedämmung. Beim Schüco Fenster CT 70 werden insgesamt fünf Kammern integriert. Zusätzlich gibt es umlaufende Anschlagdichtungen. Wenn dann noch spezielles Wärmeschutzglas verwendet wird, kann der Wärmedämmwert über die Fenster deutlich erhöht werden.

Außerdem arbeitet Schüco bei seinen Rahmen mit starken Strahlprofilen, die sowohl im Blend- als auch im Flügelrahmen angebracht sind. Dadurch lässt sich die Stabilität des Fensterrahmens deutlich erhöhen. Außerdem steigt die Lebensdauer der Fenster, so dass sich eine Investition allemal bezahlt macht. Die Stahlarmierung, die rundum laufend angebracht ist, dient dabei der sicheren Verankerung der Beschläge. So wird gleichzeitig die Sicherheit beim Schüco Fenster erhöht.

Schüco Fenster sind in der Regel mit einem sehr schmalen Rahmen versehen. Dies hat den Vorteil, dass die Glasfläche größer gestaltet werden kann. So gelangt mehr Licht in den Innenraum, was vor allem bei kleineren Räumen oder wenigen Fenstern von Bedeutung ist.

Schüco Fenster aus Kunststoff lassen sich vielseitig einsetzen

Neben dem Fensterrahmen spielen für hochwertige Fenster auch die Scheiben eine wichtige Rolle. Sie sollten verschiedene Eigenschaften mitbringen, je nachdem, welche Anforderungen man stellt. Ein paar Beispiele sollen hier zur Verdeutlichung genannt werden:

  1. Wärmeschutzverglasung – senkt den Energieverbrauch im Haus durch effektive Wärmedämmung
  2. Sicherheitsverglasung – erschwert es Einbrechern, über das Einschlagen der Scheiben ins Haus zu gelangen
  3. Schallschutzverglasung – hält unerwünschte Geräusche draußen und lässt sie nicht ins Haus eindringen

Moderne Schüco Fenster lassen sich mit allen diesen Verglasungsvarianten einsetzen. Bei der Schallschutzverglasung sollte man auf die unterschiedlichen Schallschutzklassen achten. Insgesamt sechs dieser Klassen gibt es, in Schlafräumen an vielbefahrenen Straßen wird ein Schallschutzfenster der Klasse drei bis sechs empfohlen. Abhängig ist dies stets vom Einzelfall, etwa der Höhe der Lärmbelastung von außen und der Entfernung zur Lärmquelle selbst. Um den Schallschutz zu erreichen, wird die Verglasung aus mehreren Einzelscheiben mit unterschiedlichen Dicken hergestellt. Diese unterschiedlichen Dicken des Glases absorbieren Lärm aus verschiedenen Frequenzbereichen.

Eine spezielle Sicherheitsverglasung für Schüco Fenster besteht meist ebenfalls aus mehreren Einzelscheiben. Zwischen diesen Scheiben ist häufig eine Sicherheitsfolie eingelassen. Sie sorgt dafür, dass zwar die äußere Scheibe eingeschlagen werden kann, ein Durchgreifen durch das Fenster durch die hochelastische und transparente Folie jedoch nicht gewährleistet ist. Außerdem splittert Sicherheitsglas nicht so stark, so dass auch Verletzungsgefahren durch scharfkantige Scherben verringert werden können.

Bleibt noch die Wärmeschutzverglasung für Schüco Fenster. Sie besteht aus zwei bis drei Einzelscheiben. Häufig sind die Scheibenzwischenräume mit einem nicht wärmeleitenden Gas gefüllt, um die Wärme im Inneren des Hauses zu halten. Den richtigen Abstand der Scheiben zueinander gewähren Abstandshalter. Sie können aus Aluminium oder besser noch Kunststoff bestehen, da letzteres Material ebenfalls nicht wärmeleitfähig ist.

 

Neue Fenster kaufen mit Schallschutz

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Gerade Menschen, die an vielbefahrenen Straßen leben, wissen, wie wichtig die ungestörte Ruhe in ihrer Wohnung ist. Wenn sie also ihre Fenster durch neue ersetzen, kommt dem Schallschutz eine besondere Bedeutung zu. Wenn man aber neue Fenster kaufen und den Schallschutz im Auge behalten will, sollte man sich auch ein wenig mit der Materie auskennen.

Neue Fenster kaufen – so funktionieren Schallschutzfenster

Will man neue Fenster kaufen und dabei auf den Schallschutz achten, ist es wichtig, die Funktionsweise von Schallschutzfenstern zu kennen. Sie ähnelt vom Prinzip her schalldichten Wänden. Abhängig ist die Stärke des Schallschutzes von der Stärke und Art der Verglasung. Ideal sind daher Mehrscheibenverglasungen geeignet, wobei die einzelnen Scheiben unterschiedliche Dichten aufweisen sollten. Diese sorgen dafür, dass verschiedene Frequenzen absorbiert werden, wodurch der schalldämmende Effekt des Fensters erhöht wird.

Meist wird spezielles Verbundglas für Schallschutzfenster genutzt. In den Scheibenzwischenräumen werden spezielle Schallschutzfolien genutzt, die den schalldämmenden Effekt noch weiter verstärken können. Darüber hinaus sind folgende Faktoren für einen guten Schallschutz von Bedeutung:

  • Konstruktion und Werkstoff des verwendeten Fensterrahmens
  • Dichtung zwischen Blend- und Flügelrahmen
  • Einbau des Fensters

Wer nicht nur neue Fenster kaufen will, sondern sich für hochwertige Schallschutzfenster entscheidet, trägt damit in der Regel auch zu einem besseren Wärmeschutz bei, was langfristig die Energiekosten senken und das Haushaltsbudget entlasten kann. Teilweise werden für den Tausch der alten Fenster sogar Förderungen seitens der KfW gewährt, so dass man durchaus auch etwas höherwertige Fenster kaufen kann.

Welche Schallschutzklassen gibt es?

Will man neue Fenster kaufen, sollte man ebenso um die Schallschutzklassen Bescheid wissen. Diese werden durch die VDI-Richtlinie 2719 reguliert. Jede Schallschutzklasse sieht ein bestimmtes Schalldämmmaß in Dezibel (dB) vor:

  • Schallschutzklasse 1 = 25-29 dB
  • Schallschutzklasse 2 = 30-34 dB
  • Schallschutzklasse 3 = 35-39 dB
  • Schallschutzklasse 4 = 40-44 dB
  • Schallschutzklasse 5 = 45-49 dB
  • Schallschutzklasse 6 = über 50 dB

Zu beachten ist, dass der Schall logarithmisch gemessen wird. Dies bedeutet, dass eine Verringerung um 10 dB den Lärm bereits halbiert. Normale Unterhaltungen haben etwa eine Lautstärke von 40 bis 50 dB. Lärmpegel ab 85 dB sorgen langfristig für Gehörschäden. Bei Bewohnern an einer vielbefahrenen Straße empfehlen sich Schallschutzfenster der Schallschutzklassen drei bis sechs. Die genaue Festlegung der Schallschutzklasse ist dabei abhängig vom konkreten Verkehrsaufkommen und der Entfernung des Hauses zur Straße.

Lärmschutz-Grenzwerte beachten

Will man neue Fenster kaufen, sollte ebenso Klarheit über die Lärmschutz-Grenzwerte bestehen. Diese werden in verschiedenen Richtlinien geregelt, darunter auch die VDI 2719, wobei die DIN 4109 zum Tragen kommt. Um die erforderlichen Grenzwerte auch in stark von Lärm belasteten Wohnräumen zu erreichen, können Schallschutzfenster gute Dienste leisten. Generell gelten folgende Grenzwerte:

  • In Schlafräumen innerhalb von Wohngebieten, von Krankenhäusern und Kurregionen sollten Grenzwerte von 25 bis 30 dB nicht überschritten werden.
  • In anderen Regionen dürfen in Schlafräumen nur Lärmpegel zwischen 30 und 35 dB erreicht werden.
  • Für Wohnräume gilt, dass die Lärmschutz-Grenzwerte generell fünf dB über den Werten für Schlafräume liegen dürfen.
  • In Arbeitsräumen muss man unterteilen: In Arztpraxen liegen die Grenzwerte bei 30 bis 40 dB. In Büros mit mehreren Kollegen sollte der Grenzwert von 35 bis 45 dB nicht überschritten werden und in Gaststätten und Ladengeschäften liegen die Grenzwerte bei 40 bis 50 dB.

Passivhausfenster und ihre Funktionsweise

passivhausfenster

Auch wenn der Begriff des Passivhausfensters vom Passivhaus abstammt – die Fenster können auch im Altbau eingesetzt werden. Es handelt sich bei diesen Fenstern nicht um einen speziellen Fenstertyp, sondern sind sie charakterisiert durch ihre extrem gute Wärmedämmung. Die Funktionsweise der Passivhausfenster lässt sich am ehesten erklären, indem man die Grundidee des Passivhauses zugrunde legt. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es nahezu ohne externe Heizung auskommt, weil es Wärmequellen, wie die Körperwärme der Bewohner und die Sonneneinstrahlung, nutzt. Die Passivhausfenster tragen dazu einen erheblichen Teil bei.

Passivhausfenster wandeln die Sonnenstrahlung um

Die Passivhausfenster sorgen einerseits für einen geringen Wärmeverlust, selbst bei großen Fensterflächen und können andererseits sogar Wärme aus der Sonneneinstrahlung gewinnen. Voraussetzung dafür ist die richtige Ausrichtung der Fenster. Die besten Chancen auf Ausnutzung der Sonnenenergie erreicht man daher durch Südfenster. Dabei kommt ein einfacher physikalischer Vorgang zum Einsatz, durch den die Sonnenstrahlung umgewandelt wird:

  • Das kurzwellige Sonnenlicht erreicht die Verglasung des Fensters und trifft im Raum selbst auf Boden- und Möbeloberflächen.
  • Die Passivhausfenster wandeln die kurzwellige Sonnenstrahlung beim Durchgang durch die Verglasung in langwellige Strahlung um.
  • Diese langwellige Strahlung kann durch die Verglasung nicht mehr nach außen entweichen, bleibt also im Haus „gefangen“.
  • Die Oberflächen der Möbel und Böden absorbieren und reflektieren das langwellige Sonnenlicht und wandeln es somit in Wärme um.

Wie sind Passivhausfenster aufgebaut?

Um diese Wirkungen zu erreichen, benötigen Passivhausfenster einen bestimmten Aufbau. Dieser findet sich in den einzelnen Bauteilen wieder. Häufig werden die folgenden drei Grundregeln beherzigt, wenngleich es auch anders aufgebaute Passivhausfenster geben kann:

  1. Die Rahmenkonstruktion (z. B. Kunststoffrahmen) ist mit einem Mehrkammersystem ausgestattet.
  2. Die Rahmenfüllung erfolgt mit einem speziellen Dämmschaum.
  3. Die Verglasung besteht aus zwei, besser noch drei Scheiben.

Um das Passivhausfenster noch wirksamer zu gestalten, werden häufig sehr schmale Rahmen verwendet. Diese sorgen nicht nur für einen höheren Lichtgewinn im Hausinneren durch größere Glasflächen, sondern können auch mehr Sonnenstrahlung und damit Wärme ins Haus lassen. Häufig wird in der Vorsatzschale des Rahmens noch eine hauchdünne Aluminium- oder Stahleinlage integriert. Sie dient dann als zusätzlicher Wärmeblocker.

Die einzelnen Scheiben werden über Abstandhandhalter auf Abstand zueinander gehalten. In Frage kommen Alu- und Kunststoff-Abstandhalter. Mit letzteren lässt sich die Wärmedämmung durch die geringere Wärmeleitfähigkeit zusätzlich erhöhen. Außerdem wird der Zwischenraum zwischen den Scheiben der Verglasung häufig mit einem nicht wärmeleitenden Gas, wie Argon, gefüllt.

Auf diese Weise erreichen die Passivhausfenster einen sehr geringen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Dieser muss laut gesetzlichen Standards bei maximal 0,8 W/m²K liegen. Allerdings gibt es bei modernen Passivhausfenstern auch schon U-Werte, die noch darunter angesiedelt sind.

Behaglichkeit durch Passivhausfenster

Passivhausfenster werben oft auch damit, dass die Oberflächentemperatur der Verglasung selbst bei strengem Frost im Winter nicht unter 17 Grad Celsius abfällt. Das sorgt nicht nur für angenehme Wärme im Rauminneren, sondern auch für Behaglichkeit. Da diese für den Wohnkomfort von höchster Bedeutung ist, hat die DIN-EN ISO 7730 auch olfaktorische, visuelle und akustische Behaglichkeitskriterien aufgestellt. Für die Behaglichkeit sind neben den Passivhausfenstern auch Lufttemperatur und Luftgeschwindigkeit, sowie die Strahlungstemperaturen von Möbeln, Wänden und Böden entscheidend.

Welche Fenster sollte ich kaufen?

Fenster kaufen

Wer sich für neue Fenster entscheidet denkt zuerst ans Aussehen. Müssen es Sprossenfenster sein oder lieber einfache und schlichte Fenster. Ferner wie dieses Fensterprofil besser gesagt das Fenster zu meiner Architektur passt. Ein weiterer relevanter Aspekt beim Fenster kaufen sollten die unterschiedlichen Werte, wie beispielsweise der g-Wert oder Uw-Wert sein.

Nach einer Marktstudie von Ceresana, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut, schaffen sich immer mehr Menschen Kunststofffenster an. Die Analysten prophezeien für das Jahr 2020 einen Komplettabsatz von 225 Mio. Einheiten auf dem Fenster und Türenmarkt in ganz Europa.

Und welche Fenster werden nun am häufigsten gekauft?

Jede Gegend in Europa hat beim Fenster kaufen seine Vorlieben. Dies wiederum hängt auf der einen Seite vom Bewusstsein der Bevölkerung gegenüber Energieeffiizienz und Wärmeschutz und der Art und Weise wie z. B. in den entsprechenden Ländern gebaut wird. Ebenso sind die klimatischen Voraussetzungen vor Ort hierfür bedeutend und spielen außerdem eine Rolle.

Allein in den Skandinavischen Ländern werden Holzfenster nach wie vor gern verbaut. Die Oberfläche der Fenster aus Holz wird allerdings immer öfters mit Kunststoff oder Aluminium veredelt. Die Popularität der Fenster aus Kunststoff steigt jedoch in den übrigen Ländern ständig.

Die Energieeffizienz rückt immer weiter in den Mittelpunkt

Im fortschrittlichen Wohnungsbau werden schon in naher Zukunft Passivhausfenster der Standard sein. Passivhäuser oder Nullenergiehäuser müssen gemäß der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD 2010 = European Directive Energy Performance of Buildings) bis spätestens 2021 der Standard sein.
Der Gesetzgeber möchte so, den kompletten Jahresprimärenergiebedarf bei Neubauten nochmals um 25% senken. Entsprechend der EnEV 2014 soll dies bis Januar 2016 schon gelten.

Was für welche Fenster man nun kauft, sollte von daher in erster Linie nicht am Portmonee festgemacht werden, sondern u. a., im Hinblick auf diese neuen Voraussetzungen an die Energieeffizienz und an die Wärmeisolierung eines Fensters.

Worauf muss ich beim Fenster kaufen achten

Zu den wichtigsten Bauelementen am Fenster gehört die Fensterscheibe. Eine 3-fach Verglasung dämmt besser als eine Zweifachverglasung. Unter anderem ist sehr wesentlich, welcher Abstandhalter verwendet wird. Fast alle Hersteller verwenden in der Standardausführung ein Abstandhalter aus Aluminium. Ein hochisolierender Composite Kunststoff oder ein mit Kunststoff ummantelter Randverbund aus Edelstahl ist oftmals Die bessere Variante.

Diese unterschiedlichen Bauteile am Fenster erhöhen den Wärmeschutz. Daher muss man diese Materialien kennen und auch verstehen was sie bewirken. Nur so erreichen die Dämmwerte ein Optimum.

Das Fensterprofil der Fenster aus Kunststoff z.B. wird mit mehreren Kammern ausgestattet. Eine sogenannte Dritte Silikondichtungsebene wird ebenso mit hinzugegeben. Was bedeutet das? Der Rahmen schlägt somit mit 3 verschiedenartigen Dichtungen am Falz des Fensters an.

Der Uw-Wert zeigt mir den Weg

Um einen Vergleich anstellen zu können wie gut die einzelnen Fenster dämmen, gibt es den U-Wert. Der ganze Uw-Wert setzt sich aus dem Uf Wert des Fensterrahmens und dem Ug-Wert der Verglasung zusammen.

Von den Händlern wird mehrfach der Ug-Wert angegeben. Schon allein aus verkaufstaktischen Gründen. Der Ug-Wert ist natürlich besser wie der Uw-Wert.

Der Uw-Wert bezieht sich dabei auf eine Referenzgröße. Die Größe des Referenzfensters beträgt 1,23m in der Breite und 1,48m in der Höhe. Ist der Uw-Wert von einem Fenster gleich oder besser 0,8 W/m²K, dann darf es sogar wie Passivhausfenster bezeichnet werden.

Der G-Wert (Energiedurchlassgrad) ist eine weitere Kenngröße. Die Energie, die bei transparenten Bauteilen durchgelassen wird, wird durch diesen Wert angegeben.

Informieren und die jeweiligen Parameter mit einander vergleichen

Vergleicht man schließlich den g-Wert und den Uw-Wert der verschiedensten Hersteller, wird schnell klar, welches das Bessere Fenster ist.Unterm Strich spart man mehr, wenn man abwägt wie viel Energie und letztendlich Heizleistung man über die Jahre hinweg gesehen einspart.

Der perfekte Schutz gegen Einbruch

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In der Herbst- und in der Winterszeit werden die meisten Einbrüche getätigt. Sind Langfinger scheinbar nur Saisonarbeiter? Das bestätigt jedenfalls die aktuell vorliegende Kriminalstatistik. Nicht bloß nachts schlagen die Langfinger zu, das ist ein Faktum. Ein Teil, bekanntlich exakt 43,3 Prozent, der Straftaten werden sogar während des Tages verübt. Damit sind die Einbrecher zu 60 Prozent aller Fälle erfolgreich.

Eine große Anzahl der Einbrüche wird durch die Polizei nicht aufgeklärt. Allein 20% aller Delikte können durch die Polizeibeamte aufgeklärt werden. Die Einbrecher steigen dabei in den häufigsten Fällen über das Fenster ein. Der leichtste Weg scheint somit der Balkon oder die Terrasse zu sein. Hier brechen die Täter am häufigsten ein.

Eine offizielle Polizeistatistik aus dem Jahre 2013 belegt, dass alle 3,5 Min in der BRD eingebrochen wird. Aufs Jahr gesehen sind das 149500 Einbrüche in der ganzen Bundesrepublik.

Die meisten Einbrüche werden übers Fenster begangen

Beute machen und blitzschnell ungesehen verschwinden, das wollen die häufigsten Diebe. Werden sie beim Einbruch gehindert oder dauert es zu lange ein Fenster aufzubrechen, lassen sie zügig davon ab und probieren es anderenorts.

In Sekundenschnelle wird das Fenster mit Hilfe eines Schraubendrehers aufgehebelt. Im Regelfall wird sogar die Fensterscheibe gewaltsam eingeschlagen. Für einen Dieb, der das bereits ein paarmal gemacht hat, ist das oft Tagesgeschäft. Stehen die Fenster sogar offen beziehungsweise selbst wenn diese nur auf Kippe stehen, ist das für den Täter vielmals der einfachste Weg.

Wie können Sie Ihre Fenster schützen?

Fensterbeschläge mit besonderen Pilzkopfzapfen sind der optimalste und primitivste Schutz gegen Wohnungseinbrüche. Jene Maßnahme schützt am einfachsten gegen Einbruch. In rund 80% aller Einbruchsdelikte ist die weit verbreitetste Einbruchsmasche das Knacken der Fenster.

Dauert der Wohnungseinbruch länger als geplant, brechen die Einbrecher schon nach wenigen Einbruchsversuchen ab. Schnell muss es gehen. Das leichte Aufbrechen wird durch den Einsatz solcher besonderen RC Beschläge erschwert. Die Qualität des Schutzes gegen Einbruch wird durch die Menge der Pilzkopfzapfen erhöht. Je mehr solcher Pilzkopfzapfen, desto besser. Wie viel Pilzkopfzapfen im Fenster verbaut werden richtet sich auch nach der Größe des Fensters. Je größer das Fenster ist, umso mehr Verriegelungspunkte braucht es.

Einbruchschutz und deren Widerstandsklassen

Die WK-Klassen der Einbruchschutzfenster sind in 6 Hauptwiderstandsklassen unterteilt. Die DIN EN 1627 definiert präzise welche Zeit ein Dieb mit welchem Werkzeug benötigt, um ins Gebäude zu kommen.

Seinerzeit wurde die WK-Klassen mit den Abkürzungen WK definiert. Aus dieser Zeit resultieren noch Bezeichnungen wie WK-Fensterbeschläge oder Wk-Fenster. Im Zuge der Harmonisierung, also der Angleichung an die europäische Norm, wurden die WK-Klassen durch die RC-Klassen ersetzt. Die Abkürzung für Resistant Class ist RC.

Nicht hingegen die Bezeichnung hat sich im Zuge der Harmonisierung verändert, sondern auch die Prüfanforderungen sind strenger geworden. Schwerere Prüf-Werkzeuge werden einstweilen für den Prüf-Einbruch eingesetzt.

Die Widerstandsklassen

RC 1 N: Es wird hier hingegen das bloße Herausreißen oder Herausbrechen und ein Gegenspringen geprüft. Diese Klasse ist dadurch nur eine dynamische bzw. statische Prüfung. Demnach muss das Objekt einen gewissen Grundschutz darstellen.
RC 2 N: Es wird von einer Widerstandszeit von 3 Min ausgegangen. Der Widerstand richtet sich gegen Gelegenheitstäter, der versucht mit einem Schraubenzieher, Zange und Keil versucht das Verschlossene Fenster oder die Türe aufzuhebeln. Diese Klasse wird ohne Sicherheitsglas ausgeführt.

RC 2: Bei jener Widerstandsklasse geht man ebenso von einem Gelegenheitstäter aus, der innerhalb 3 Min auf keinen Fall ins Haus gelangen darf. Wie bei der Widerstandsklasse RC 2 N wird von den gleichen Spezialwerkzeugen ausgegangen. Hier muss eine Verglasung gemäß DIN EN 356 verwendet werden.

RC 3: Die Widerstandszeit beträgt bei jener Klasse bereits 5 Min. Man geht von einem gewohnt vorgehenden Täter aus, der für den Einbruch einen zweiten Schraubenzieher oder einen zusätzlichen Kuhfuß gebraucht.

RC 4: Die Widerstandsklasse muss einem Einbruchsversuch mit Einbruchswerkzeugen wie zusätzlichen Sägewerkzeugen oder Schlagwerkzeugen wie zum Beispiel einer Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie einer Akkubohrmaschine, 10 Minuten standhalten. Der Diebe ist ein erfahrener Täter.

RC 5: Die Widerstandsklasse muss einem Einbruchsversuch von 15 Minuten erdulden. Ganze 15 Minuten muss der Widerstand dem Einbrecher standhalten. Für den Einbruch verwendet der Täter Winkelschleifer mit einem Scheibendurchmesser von 125mm, zusätzliche Elektrowerkzeuge wie z.B. Bohrmaschine, Stichsäge oder Säbelsäge.

RC 6: Die Widerstandszeit beträgt 20 Min. Weitere schwere Elektrische Geräte eingesetzt der professionelle Täter für seinen Einsatz. Er verwendet Maschinen wie Stich- oder Säbelsäge, Bohrmaschine und Trennschleifer mit einem Scheibendurchmesser von 250mm. Die Verglasung muss in jener Widerstandsklasse eine zusätzliche Klassifizierung nach EN 256 aufweisen. Das bedeutet dass die Verglasung den direkten Angriff währen der RC 6 Prüfung passieren muss.

Einbruchschutz mit der richtigen Verglasung

einbruchschutzfensterHerkömmliche Fensterscheiben dürfen nur bis zur Widerstandsklasse RC2N verwendet werden. Sie bieten keinen Schutz gegen Einbruch im herkömmlichen Sinne. Drahtgläser zählen nicht zu den Sicherheitsgläsern. Ab der Widerstandsklasse RC 2 ist eine Sicherheitsverglasung unabdingbar.
Die Sicherheitsgläser der Din En 356 im Einzelnen:

  • Durchwurfhemmung P 2 A – P 4 A
  • Durchbruchhemmung P 6 B – P 8 B
  • Durchschusshemmung C 1 – C 3
  • Durchschusshemmung BR 1 – BR 7 (alt DIN 52290-4)
  • Durchbruchhemmung B 1 – B 3
  • Durchwurfhemmung A 1 – A 3

Grundsätzlich gilt, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen um angriffhemmende Verglasungen zu nutzen. Das erreicht man indem man viele einzelne Scheiben mit Hilfe von reißfesten Folien oder Polycarbonat verklebt.

Auch sprenghemmende Verglasungen sind erhältlich.

Die Bezeichnungen Lexan oder Macrolon Fenster sind dafür üblich. Dies sind Polycarbonat Vorsatzfenster, die für die des Weiteren die DIN EN 356 gilt. Hinweis: Lediglich in Verbindung mit einer stabilen Rahmenverbindung sind diese Vorsatzfenster sinnvoll.

Werden Kunststofffenster die Zukunft sein?

kunststofffenster

Wer mit offenen Augen durch Neubaugebiete fährt, oder sich Altbausanierungen in den Städten ansieht, der wird bemerken, dass bei einem großen Prozentsatz dieser Bauten Kunststoff Fenster zum Einsatz kommen.

Der eine oder andere stellt sich selbstverständlich die Frage: Wieso ist das so? Wieso wird der Werkstoff Holz stets mehr durch den Kunststoff verdrängt? Weshalb werden außerdem Metallfenster nicht so oft wie Kunststoff Fenster eingesetzt?

Sind Holzfenster oder Fenster aus Alu kostenintensiver als PVC Fenster?

Vergleicht man Fenster aus PVC mit Holzfenster z.B. dann wird man sehen, dass jene bspw. circa ein Drittel teurer sind als vergleichbare Fenster aus Kunststoff. Metallfenster sind hingegen sogar noch kostenintensiver. Die Ersparnis bei den Kosten ist folglich ein wesentlicher Aspekt. Aber können Kunststoff Fenster hinsichtlich der Haltbarkeit mit den anderen Fenstern mithalten? Können Kunststoff Fenster von der Haltbarkeit her mit Holzfenstern mithalten?

Fenster aus PVC werden mittlerweile mit Stahlbewehrungen ausgestattet, die den Rahmen außerdem verstärken. In diesen Stahlkern, der sich im Innern des Profils befindet, sind außerdem die Beschläge mitverankert. So können sie sich nicht lockern. Der Rahmen bleibt somit stabil und kann sich nicht mehr verziehen. Auch nach Jahren sind die Kunststofffenster noch stabil und formschön.

Ein weiterer Kostenpunkt kommt bei Holzfenster hinzu, welcher bei PVC Fenster komplett fehlt. Die Oberfläche der Fenster aus Holz müssen nämlich von Zeit zu Zeit abgeschliffen und neu gestrichen werden. Ansonsten verwittert die Fensteroberfläche und das Holz würde morsch werden. Bei Fenster aus PVC genügt ein einfaches feuchtes Tuch mit dem man die Oberflächen reinigt. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch zusätzliche Kosten für Lack und Farbe.

Pflege, Wartung und Energie- und Ökobilanz der Fenster

kunststoff-fensterAuch Metall- oder Aluminiumfenster sind ähnlich pflegeleicht wie Kunststofffenster. Doch bei den Wärmedämmeigenschaften schneiden sie essentiell schlechter ab als Fenster aus Kunststoff. Alu und Metall leiten Wärme bekanntlich bestens.

Fenster aus Kunststoff lassen sich nicht nur einfach warten, sondern auch die Reinigung der glatten Oberflächen ist ziemlich einfach. Holzfenster arbeiten bei Feuchtigkeit oder Trockenheit. Dadurch wird ein Nachjustieren der Beschläge bei Fenster aus PVC eher selten.

Fenster aus Kunststoff können sich bezüglich die Ökobilanz auf alle Fälle mit anderen Fenstern messen.

  • Der Kunststoff von Kunststofffenstern ist recyclingfähig.
  • Die erreichten Dämmwerte sind identisch oder besser als die vergleichbarer Holz-Fenster.
  • Man spart sich Farbe, Lack und Energie bei der Instandhaltung, das sind erhebliche Vorteile.

PVC Fenster sind nicht nur formschön

Das Aussehen der Fenster aus Kunststoff war damals einer der Hauptkritikpunkte. Wobei viele Menschen, die jene Kritik üben, in der Zeit hängen geblieben sind, in der Weiß und Grau die beiden Alternativen waren, die man bei der Farbgestaltung von Fenstern aus Kunststoff besaß. Inzwischen sind alle RAL-Farben, welche es gibt, möglich. Metalldekore oder Holzdekore, die sich im Übrigen fast nicht von originalen Holz-Fenstern unterscheiden lassen, bereichern gegenwärtig die Farbgebung der Fenster aus PVC.
Dabei gibt es kaum noch objektive Gründe, sei es im Alt- oder Neubau, die gegen den Einsatz von hochwertigen PVC Fenstern sprechen.

Solche Voraussetzungen muss das Passivhausfenster aufweisen

passivhausfenster

Die EnEV wurde erst vergangenes Jahr erneuert und nicht erst seitdem weiß man wie wichtig die Wärmeisolierung im Eigenheim ist. Doch mit wenigen Mitteln lassen sich gute Effekte erwirken. So spart man Energie und schont das Ökosystem.

Bei jedem Fenster, sei es Fenster aus Holz, Kunststoff Fenster oder Alu-Fenster, ist der Aufbau prinzipiell unterschiedlich. Was das Profil oder den Rahmen betrifft. Die Verglasung sehr wohl ist meist bei allen genauso aufgebaut. Hier lässt sich die größte Energie einsparen.

Passivhausfenster – so erkenne ich es

Was genau ist denn nun ein Passivhausfenster oder mit anderen Worten an welchen Eigenschaften kann ich es ersehen. Zuerst gilt es zu klären, welche Materialien für die Wärmedämmung eines Fensters zuständig sind. Verschiedenste Materialien wie zum Beispiel die Verglasung, Aufbau des Rahmens und auch die Fenstermontage selbst, beeinflussen den Wärmedämmwert.

Diesen Wärmedämmwert oder U-Wert kann man messen. Bzw. man misst dabei wie viel Energie durch das Fenster geleitet wird. Die Einheit dazu ist W/m2·K. Vormals wurde das mit dem K-Wert angegeben, doch dieser ist mittlerweile überholt, weil er ist sehr ungenau ist. Es wurde nur ein Wert für das komplette Fenster angegeben.

Gegenwärtig gebraucht man nur mehr den U-Wert. Er besteht aus dem U-Wert des Rahmens und dem U-Wert der Fensterscheibe. Der Gesamt- Uw-Wert steht für window, der Uf für frame, also dem Rahmen, und Ug steht für U Glazing. Folglich dem U-Wert der Verglasung.

Je weniger der U-Wert für die einzelnen Komponenten ist umso besser ist die Wärmeschutz eines Fensters. Letztendlich zählt schon der gesamte Uw-Wert. Ist der Uw-Wert besser als 0,8W/m²·K somit darf es auch als Passivhausfenster bezeichnet werden. Jener Wert seitens der europäischen mittleren Auslegungstemperatur abgeleitet. Sie liegt in Mitteleuropa bei -10°C.

Welchen Effekt bringt mir ein Passivhausfenster

Beim Passivhausfenster wird der Rahmen und die Fensterscheibe so optimiert, dass fast keine Kältestrahlung vom gesamten Fenster abgegeben wird.. Bei klassischen Fenstern entstehen in den Wintermonaten häufig sogenannte Kaltluftseen. Besonders bei Passivhausfenster wird eine 3-fach Verglasung verbaut, um das Behaglichkeitskriterium zu bekommen. Auch haben solches Fenster oft eine 3. Mitteldichtung oder sogar eine Wärmeschutzverglasung. Wie gut dieses Passivhausfenster dämmt lässt sich verständlicherweise auch messen, weil des Weiteren im Winter die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Fensters nicht unter 3°C der Raumtemperatur sinkt.

Man fühlt sich gut und angenehm. Dementsprechend hat das Passivhausfenster auch das Behaglichkeitskriterium. Die thermische Behaglichkeit ist mitunter in der DIN EN ISO 773 definiert und hängt von diversen Eigenschaften ab.

Diese sind:

  • Temperatur der Raumluft
  • Luftfeuchte
  • Körperliche Betätigung
  • Zugluft genauer die Luftgeschwindigkeit Allgemein
  • Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen

Das sparen Sie mit Passivhausfenster

passivhausfenster-energiekostenNicht nur, dass man sich mit dem Passivhausfenster sehr wohl fühlt, sondern man spürt die Vorteile eines Passivhausfensters selbst an ganz anderer Stelle. Nicht zuletzt merkt man es im Portemonnaie. Einzig für das Heizen der Räume verbraucht ein normaler Haushalt ca. dreiviertel des gesamten Jahresverbrauchs.

Jedes Grad zählt, welches man einsparen kann. Schließlich steigen die Heizkosten um circa 6% pro mehr verbrauchtem Grad an Heizleistung. Wenn man das aufs Jahr umrechnet, ist dies eine ganze Menge.